Resonanz auf Antrag "Aufsichtsräte"

Medienecho auf Vorstoß für mehr Transparenz und Qualifizierung

Nach Interview mit dem "Behörden Spiegel" erschienen in der Ausgabe vom März 2016 mehrere Zitate:

FDP will Brauchtum erhalten

von Kerstin Schumann aus der NWZ vom 26. März 2016

Ammerland Gegen eine Einschränkung bei der Ausrichtung von Osterfeuern wendet sich der FDP-Kreisvorstand. Bereits kritisch geäußert hatten sich auch schon UWG und weitere Kommunalpolitiker im Westersteder Stadtrat (NWZ? berichtete). Brauchtumsfeuer sollen künftig nur noch als öffentliche Veranstaltung unter Federführung der örtlichen Feuerwehr zulässig sein.

Diese starke Einschränkung eines Brauchtums wollten die Freien Demokraten nicht hinnehmen und setzten sich für eine Rückkehr zur bisherigen Regelung ein, erklärte FDP-Kreisvorsitzender Carsten Helms. Einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag hatte der Landesparteitag vor rund zwei Wochen mit großer Mehrheit verabschiedet.

 

Personalie

Ingo Harms übernimmt Vorsitz der FDP Rastede

Vorgänger Carsten Helms bleibt als Stellvertreter im Vorstand und ist weiter Kreisvorsitzender

aus der NWZ vom 21. März 2016

Rastede Mit einem neuen Vorsitzenden geht der FDP-Ortsverband Rastede in das Jahr der Kommunalwahl. Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen im „Bistro am Bahnhof“ wurde der Wahnbeker Ingo Harms einstimmig an die Spitze gewählt. Sein Vorgänger Carsten Helms hatte den 39-jährigen Familienvater vorgeschlagen und angeboten, als Stellvertreter weiterhin im Vorstand mitzuarbeiten.

„Wir wollen uns breiter aufstellen, meine bisherige Doppelfunktion als Orts- und Kreisvorsitzender ist nicht mehr zeitgemäß“, sagt Helms, der acht Jahre lang den Vorsitz inne hatte. Harms erklärte, er sei durch Helmut Schmidt zur Politik gekommen: „Er hat einmal gesagt, wenn Du beruflich angekommen bist, ist es an der Zeit politisch aktiv zu werden.“ Diese Phase sieht der geschäftsführende Gesellschafter der Marke „MSH – der Textilmakler“ jetzt erreicht. Teilweise auf Plattdeutsch vorgetragen betonte er, dass seine Frau die Entscheidung mittrage und voll hinter ihm stehe.

Als Vorsitzender der FDP möchte er mit Leidenschaft an der Weiterentwicklung der Gemeinde mitwirken. Mit Blick auf die anstehende Wahl am 11. September setzt der gelernte Fotograf und Marketingberater auf die besseren Argumente. An den Rasteder Freien Demokraten schätze er, dass man hier auf „kurzem Dienstwege viel bewegen kann“.

Ganz aktuell habe er erlebt, dass private Osterfeuer von der Landesregierung nicht mehr gestattet würden. Um solche Missstände wolle er sich beispielsweise kümmern, damit die Traditionen am Leben bleiben. Zu seiner großen Freude sei gerade am vergangenen Wochenende beim Landesparteitag ein entsprechender Beschluss der niedersächsischen FDP gefasst worden.

In den weiteren Wahlgängen wurde Helms zum Stellvertreter gewählt und sowohl Schatzmeister Christian Freels als auch Schriftführerin Evelyn Fisbeck einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Zum Abschluss informierte der frisch gewählte Vorsitzende noch, dass die FDP das angekündigte „Freie Forum“ zum Thema WLAN am 7. April absagt. Stattdessen seien Interessenten aufgerufen, die zeitgleich stattfindende Infoveranstaltung der Gemeinde im Ratssaal zu besuchen.

Klaus Groß (links) freute sich mit dem Kreisvorsitzenden Carsten Helms über die Wahl und nutzte die "Fotobox" für einen Schnappschuss

FDP Landesparteitag

Kreisverband Ammerland sehr erfolgreich

Hinter den Ammerländer Freien Demokraten liegt ein sehr erfolgreicher Landesparteitag! Sowohl personell als auch inhaltlich konnten wir Akzente setzen.

Über unsern Vorschlag für den Landesvorstand schreibt die NWZ am 16. März 2016:

Mit einem guten Ergebnis ist Westerstedes Bürgermeister Klaus Groß in den erweiterten Landesvorstand der FDP Niedersachsen gewählt worden. Auf dem Parteitag in Oldenburg (die NWZ? berichtete) erhielt er 85,21 Prozent der Stimmen und damit das zweitbeste Ergebnis der acht Mitglieder der „Ersten Gruppe“. FDP-Kreisvorsitzender Carsten Helms freute sich, „dass sein Vorschlag die große Mehrheit der Delegierten aus dem ganzen Land überzeugte“. Der Bürgermeister erhielt 219 der 257 Delegierten-Stimmen. Mit Groß ziehe „kommunalpolitischer Sachverstand und ein großer Erfahrungsschatz“ in den Landesvorstand ein, so Helms. Groß sei der erste Ammerländer in diesem Gremium seit vielen Jahren.

Bei den Antragsberatungen konnten wir die Delegierten von unserem Antrag für mehr Transparenz und Qualifikation bei kommunalen Aufsichtsräten überzeugen. Unsere Forderungen wurden in den Leitantrag übernommen und mit großer Mehrheit verabschiedet!

Showband

Carsten Helms gibt jetzt den Ton an

Johann Sommer gibt Vorsitz nach 15 Jahren ab – Rückblick auf überaus erfolgreiches Jahr

von Frank Jacob aus der NWZ vom 3. März 2016

Für seine Verdienste um die Showband wurde Johann Sommer geehrt. Von der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände erhielt er Urkunde, Plakette und Anstecknadel.

Rastede Die Showband Rastede hat einen neuen Vorsitzenden. Carsten Helms wurde in der Jahreshauptversammlung zum Nachfolger von Johann Sommer gewählt. Nach 15 Jahren im Amt hatte dieser den Posten zur Verfügung gestellt.

„Lieber Carsten, ich übergebe dir einen Vorstand, welcher mit Individuen besetzt ist, aber ständig das große Ganze im Blick hat, und einen lebendigen Verein, der immer fordert, dafür aber vieles gibt“, gab Sommer seinem Nachfolger mit auf den Weg.

Für seine Verdienste wurde der scheidende Vorsitzende von der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV) geehrt. Holger Gerdes vom Kreisverband überreichte eine Urkunde, eine Plakette und eine Anstecknadel.

Wiedergewählt wurden die Vorstandsmitglieder Andrea Räker (Schriftführerin), Inge Scheffler (stellvertretende Kassenwartin), Lars Geveke (Materialwart) und Erwin Meyer (Vereinsheimverwalter). Der Verein hat inzwischen 326 Mitglieder – ein kleines Plus von 13 Personen im Vergleich zum Vorjahr.

Sommer gab nicht nur einen Rückblick auf das vergangene Jahr, sondern auch auf seine Amtszeit. 2001 hatte er den Vorsitz des Vereins von Rolf Geveke übernommen. Schön und wichtig gewesen sei in all den Jahren das Knüpfen von Kontakten in ganz Deutschland, aber auch im benachbarten Ausland.

Er erinnerte an eine Fahrt nach Österreich, wo die Showband mit einer Robbie-Williams-Show den ersten Platz holte – trotz vieler Ausfälle von Spielleuten, da diese sich einen Magen-Darm-Virus eingefangen hatten. In Erinnerung geblieben seien ihm auch eine Show im Dunkeln und ein Drum-Major mit Gipsarm.

Das vergangene Jahr verlief für die Showband überaus erfolgreich. Das Hauptcorps schloss die Saison mit einem noch nie zuvor erreichten sechsten Platz beim Finale im niederländischen Kerkrade ab. Daran hatten, wie berichtet, Gruppen aus ganz Europa teilgenommen.

Viel unterwegs waren aber auch die Youngstars und der Spielmannszug. Höhepunkt bei den 28 jungen Musikern waren zwei gemeinsame Trainingscamps mit dem Musikverein Rühle und der anschließende Auftritt bei den 60. Rasteder Musiktagen. Dort trat auch der Spielmannszug auf, der vom Publikum viel Applaus bekam.

 

Harry-Wilters-Preis 2015

Mut und Einsatz Jugendlicher gewürdigt

aus der NWZ vom 8. Februar 2016

Rastede „Ihr bekommt diesen Preis, weil Ihr vorbildlich gemacht habt, wozu Ihr gewählt wurdet!“, sagte der Laudator Konstantin Kuhle bei der Verleihung des Harry-Wilters-Preises der FDP Rastede an die Schülervertretung der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Rastede am Sonnabend im Palais. Der 26-jährige Kuhle aus dem niedersächsischen Dassel ist Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen.

Carsten Helms, FDP-Ortsvorsitzender, erklärte in seiner Begrüßung, dass es sich um die sechste Verleihung des Preises handelte. Erstmals ginge der Preis nicht an eine Einzelperson, sondern an eine Gruppe. Wie schon in den vergangenen Jahren wurde der Preis in Erinnerung an Harry Wilters verliehen. Der überzeugte Liberale wurde 1946 Rastedes erster Nachkriegs-Bürgermeister und behielt dieses Amt 22 Jahre inne. Über seine Amtszeit wurde gesagt, dass er stets größten Wert darauf gelegt hatte, dass jeder die Achtung vor dem anderen nicht verliere.

Daran knüpfte Kuhle in seiner Rede an. Er lobte das Engagement der Schülervertretung und fand drei entscheidende Punkte für die Auszeichnung: Als erstes hätten die demokratisch gewählten Vertreter dieses Ehrenamt mit Leben ausgefüllt, ihr Recht auf Mitwirkung genutzt und eine klare Haltung vertreten.

Zweitens setzten diese jungen Menschen ein deutliches Zeichen gegen die angebliche Politikverdrossenheit und unpolitische Jugend. Sicherlich sei ihnen auch mal der Vorwurf gemacht worden, zu unerfahren zu sein – doch das Gremium habe sich davon nicht beirren lassen. Und drittens sei die Rückkehr an den Verhandlungstisch ein Zeichen vorbildlicher Diskussionskultur gewesen.

Im vergangenen Jahr hatte die Schülervertretung unter anderem die Schülerdienste bestreikt und war den Schulvorstandssitzungen fern geblieben. Das alles passierte in der Kontroverse um die Mehrarbeit für Gymnasiallehrer, aufgrund derer die Lehrer einen Klassenfahrtenboykott ausgerufen hatten.

Kuhle betonte, es ginge hier nicht darum, die eine oder andere Meinung zu unterstützen, sondern den Mut und das Engagement Jugendlicher auszuzeichnen. Dass er damit richtig lag, zeigte sich auch an der Teilnahme von Schulleitung, Lehrern, Eltern und Förderverein an dem Empfang.

Unter großem Beifall nahmen drei der vier amtierenden Schülervertreter den Preis entgegen: Sonja Mager, Sarah Kreikenbohm und Eike Buss bedankten sich für die Auszeichnung und erinnerten sich an ihre Aktionen. So habe die Fahrt zur Demo in Hannover sie mit anderen Schulen und deren Vertretern vernetzt.

Eike Buss betonte auch, dass Protest keinesfalls Alltag an der KGS sei und lobte das sehr gute Schulklima. Er nutzte die Gelegenheit, um auf die anstehende Valentins-Aktion hinzuweisen. Dabei könnten sich Schüler individuell beschriftete Herzen zukommen lassen.

Passend dazu hörten die Gäste vor dem Sektempfang dann noch ein Musikstück von Matthias Grafe, der mit seinem Klavierspiel die Veranstaltung begleitete. Er spielte „Waiting For Love“ von Avicii und erhielt für seine Beiträge noch einmal großen Applaus.

Foto: Katrin Janout (rasteder rundschau)

 

Diskussion

Bei Verkehrsplänen an Ältere denken

Beim Freien Forum Kritik an Schwerlastverkehr – Lob für Kultur

aus der NWZ vom 6. Februar 2016

Rastede Insgesamt zufrieden: Dieses Fazit zog Carsten Helms, Vorsitzender der FDP Rastede, nach dem zweiten Forum der Freien Demokraten, bei dem es am Donnerstag im „Bistro am Bahnhof“ um Senioren ging.

Allerdings gab es auch Kritikpunkte: Die Oldenburger Straße lasse wegen des starken Lastwagenverkehrs schon lange kein gemütliches Bummeln und Verweilen mehr zu. Seit Jahren versuche die FDP im Gemeinderat – bisher vergeblich – den Schwerlastverkehr aus dem Ortszentrum zu drängen, sagte Helms.

Insgesamt sollten die Belange der Älteren viel stärker bei sämtlichen Verkehrsplanungen berücksichtigt werden, seien sich die Diskutanten einig gewesen. Angefangen von Straßenquerungen und den Gehwegen bis zu den Zugängen zu öffentlichen Gebäuden und Plätzen läge noch einiges im Argen.

Ein großes Lob gab es insgesamt für das kulturelle Angebot und hier ganz besonders für das Palais. Unzufrieden äußerten sich einzelne Gäste über die Einschränkungen der Öffnungszeiten und des Service-Angebots bei einer Rasteder Bank.

Zum allgemeinen Sicherheitsbefinden führte Ratsfrau Evelyn Fisbeck an, dass sie sich weiter dafür einsetze, an allen Bushaltestellen im Gemeindegebiet eine Beleuchtung zu schaffen.

Mit Bezug auf die Idee eines Mehr-Generationen-Treffpunktes kam die Runde auch auf die aktuelle Planung an der Mühlenstraße zu sprechen. Daraus resultierte der Beschluss, das nächste Freie Forum am Donnerstag, 3. März, diesem Thema zu widmen. Die FDP will zu diesem Termin die Planungsunterlagen mitbringen und lädt schon jetzt Interessenten zur Teilnahme ein.

Parteitag

FDP spricht über Aufsichtsräte

Arbeit soll professioneller werden – Beschluss vor Ort verwirklichen

von Kerstin Schumann aus der NWZ vom 29.01.2016

Die Liberalen tagten in Westerstede. Ausführlich gesprochen wurde über zwei Anträge.

Westerstede Lang und intensiv diskutiert wurde beim Kreisparteitag der FDP, der am Mittwochabend in Westerstede stattfand. Wie Vorsitzender Carsten Helms erläuterte, hätten sich die Mitglieder Gedanken über die Arbeit in den Aufsichtsräten gemacht und wie diese verbessert werden könnte.

Aufsichtsgremien sollten professioneller werden, meint die FDP und spricht sich daher für die Entsendung von ausschließlich fachlich geeigneten Personen aus. Eine weitere Forderung der FDP ist die Offenlegung der Vergütung. Zudem sollte die Zahl der Mandate, die jemand übernimmt, begrenzt werden. Die FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag soll aufgefordert werden, auf eine dahingehende Änderung in der Kommunalverfassung hinzuwirken.

Unabhängig davon möchten die Freien Demokraten diese Vorstellungen vor Ort verwirklichen, wie Helms betonte. Die FDP plädiere dafür, dass beispielsweise bei allen aus der Mitte des Kreistags besetzten Aufsichtsräten wie Ammerländer Wohnungsbau, Ammerland-Klinik, Deula oder auch Park der Gärten im Sinne dieses Beschlusses gehandelt werden solle. Im öffentlichen Interesse sei auch die Offenlegung der Vergütung, so Helms weiter.

Zurückgestellt wurde ein Antrag zum Flüchtlingskonzept. Dazu soll sich noch einmal die Kreistagsfraktion Gedanken machen und weitere Informationen einholen.

Gewählt wurden zudem bei der Sitzung in Westerstede acht (bisher sieben) Delegierte für den Landesparteitag im März. Hier schlage sich, wie Helms betonte, der Mitgliederzuwachs zu Buche. Inzwischen gehören mehr als 150 Ammerländer den Liberalen an.

Gastredner Bernd Schlömer, Philipp Hübner (Vorsitzender Jung-Liberaler Ammerland), Angelika Brunkhorst (Stv. Landesvorsitzende), Peter Drossen (Fraktionsvorsitzender im Stadtrat), Klaus Groß (Bürgermeister), Carsten Helms (Kreisvorsitzender)

 

Kommunalpolitik

Liberale mit neuen Schwerpunkten im Aufwind

von Hildburg Lohmüller, aus der NWZ vom 26. Januar 2016

Westerstede Zum Neujahrsempfang der Freien Demokraten (FDP) Ammerland begrüßte Kreisvorsitzender Carsten Helms am Sonntag in der Westersteder „Krömerei“ zahlreiche Gäste, darunter Landrat Jörg Bensberg (parteilos), Westerstedes Bürgermeister Klaus Groß (FDP), Rastedes Bürgermeister Dieter von Essen (CDU) und Gastredner Bernd Schlömer (FDP). „Es geht deutlich bergauf mit der FDP – es müssen sogar noch Sitzplätze geschaffen werden,“, freute sich Helms über den Zuspruch. Die FDP habe sich neu strukturiert, äußerlich verändert, personell verstärkt und neue Schwerpunkte gesetzt.

Bürgermeister Klaus Groß blickte auf ein erfolgreiches Jahr zurück: „Es war eine Ratsperiode der Investitionen – im Straßenbau, in der Schulbausanierung, in der Feuerwehr“. Die positive Entwicklung der Stadt Westerstede sei geprägt von Vertrauen und Zusammenarbeit zwischen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen.

Bernd Schlömer, ehemaliger Bundesvorsitzender der Piratenpartei, der seit Oktober FDP-Mitglied ist, war als Gastredner eingeladen. Der 44-jährige gebürtige Meppener gab einen Einblick in seinen persönlichen Werdegang und seine Zugehörigkeit zur Piratenpartei, mit deren weiterer Entwicklung er nicht mehr einverstanden gewesen sei. Bei der FDP sehe er sich als Mittler zwischen Altliberalen und jüngeren Liberalen.

Mit politischen Inhalten befassen sich die Liberalen im Detail bei der Kreismitgliederversammlung am Mittwoch, 27. Januar, in Westerstede. Die Zusammenkunft beginnt um 19.30 Uhr im Alten Stadthaus, Albert-Post-Platz 21. Befassen will sich die FDP u.a. mit zwei Anträgen: Einmal geht es um ein kommunales Flüchtlingskonzept und zum zweiten um die Professionalisierung des Aufsichtsrats.

 

Verkehr

Bahnübergang und fehlende Ampel bereiten Probleme

Bei Diskussionsabend der FDP steht Raiffeisenstraße im Fokus – Beleuchtung in Loy kritisiert

von Frank Jacob, aus der NWZ vom 9. Januar 2016

Rastede Um die Verkehrsprobleme in der Gemeinde Rastede ging es am Donnerstagabend beim Freien Forum des FDP-Ortsverbandes Rastede im „Bistro am Bahnhof“. Zwar sei die Resonanz „überschaubar“ gewesen, sagte Vorsitzender Carsten Helms. Trotz des Blitzeises hätten sich aber einige Gäste eingefunden und rege diskutiert.

Schwerpunkt seien insbesondere die vielen Schwierigkeiten in der Raiffeisenstraße gewesen – angefangen beim Bahnübergang. „Da muss dringend etwas getan werden“, gab Helms am Freitag den Tenor der Diskussion wieder.

Beklagt wurden die zu langen Wartezeiten vor den geschlossenen Schranken. Zudem wurde in Frage gestellt, ob die von vielen favorisierte Unterführung, also die Straße unter der Bahn hindurch zu führen, tatsächlich die beste Lösung ist. „Vielleicht ist eine Überführung schneller realisierbar und langfristig kostengünstiger“, fasste Helms die Diskussion zusammen. So habe es den Hinweis gegeben, dass eine Unterführung bei Regen volllaufen könnte und deshalb ein Pumpwerk benötigt werde, was zusätzliche Kosten verursachen würde.

Im Laufe der Diskussion sei ferner noch einmal eine Umfahrung ins Gespräch gebracht worden. Diese könnte in Hostemost beginnen und am Nordpol enden und so für Entlastung der Raiffeisenstraße sorgen.

Hingewiesen worden sei auch auf die „schwierige Situation“ in Höhe des Rewe-Marktes an der Raiffeisenstraße. Da es dort keine Ampel gibt, sei es für Fußgänger und Radfahrer nicht ungefährlich, dort die Straße zu queren. „Die nächste Ampel ist in Hostemost kurz vor der Autobahn und damit schon sehr weit weg“, sagte Helms. Es sei der Wunsch aufgekommen, hier eine Lösung zu finden.

Schließlich habe es den Hinweis auf mangelhafte Straßenbeleuchtung entlang der früheren Bundesstraße 211 in Loy gegeben. Helms kündigte an, dass die FDP dazu Kontakt zum Ortsverein Loy-Barghorn aufnehmen werde.

FDP dankt Flüchtlingshelfern

Die FDP Rastede dankt den vielen Helferinnen und Helfern, die sich seit Wochen und Monaten für eine angemessene Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge in der Gemeinde engagieren, ganz ausdrücklich. 


„Wir sprechen den vielen Menschen in Rastede, die in ihrer täglichen Arbeit viel mehr leisten als üblicherweise, unsere hohe Anerkennung aus. Sie kümmern sich zusätzlich um ankommende Flüchtlinge, was allein wegen der fehlenden Sprachkenntnisse mühsam und zeitaufwändig ist. Die Arzthelferinnen in der Praxis, Verwaltungsmitarbeiter, Mitarbeiter in Kindertagesstätten und Lehrer an Schulen, um nur einige beispielhaft zu nennen, sollen unsere Solidarität erfahren“, so der Vorsitzende der FDP Rastede, Carsten Helms. 

„Gleichermaßen geht unser herzlicher Dank an diejenigen in unserem Land, die viele Stunden ihrer Freizeit aufbringen und ehrenamtlich neben Beruf, Studium und Schule den Menschen helfen, die bei uns in Niedersachsen Schutz vor Folter und Tod gefunden haben. Ihnen allen wünschen wir frohe, besinnliche Feiertage und alles Gute für das kommende Jahr“, so Helms abschließend. 


 

 

FDP verlangt Hilfe für Kommunen

von Heiner Otto, aus der NWZ vom 19. September 2015

Westerstede -  Die Ammerland-Gemeinden dürfen bei der Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen nicht allein gelassen werden. Das forderte am Freitag FDP-Kreisvorsitzender Carsten Helms. Zugleich verlangte Helms gezielte Hilfe durch Bund und Land. „Wir erleben gerade eine Welle der Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung, nicht aber in der Politik“, kritisierte der liberale Politiker. Die Kommunen wollten helfen, könnten das mit eigenen Mitteln aber nicht bewältigen.

Helms forderte eine Senkung bürokratischer Hürden für Flüchtlingsunterkünfte. Zugleich regte er mehr Aufklärung in den Herkunftsländern über legale Einreisemöglichkeiten nach Deutschland an.

 

Helms fordert mehr Geld für Flüchtlinge

von Heiner Otto, aus der NWZ vom 4. September 2015

Westerstede -  Ein millionenschweres Programm für die Sprachförderung von Flüchtlingskindern hat der FDP-Kreisvorsitzende Carsten Helms, Rastede, von der rotgrünen Landesregierung gefordert. „Jetzt ist nicht die Zeit für Gespräche. Die Kinder sind seit Donnerstag in der Schule, ohne dass es ausreichende Möglichkeiten gibt, damit sie vernünftig Deutsch lernen“, kritisierte Helms. Im Ammerland werden Flüchtlingskinder, wie berichtet, in Sprachlernklassen gefördert. Die Kapazitäten sind aber auch hier begrenzt.